Tourenberichte

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Willisau - Werthenstein (Wanderung)
Tourenleiter: Jean-Michel Notz
Datum: 13.11.2024
Teilnehmer: 10

Da die Erreichbarkeit von Ruswil nicht optimal ist, wählte ich einen anderen Zielort. Die Änderung lohnte sich allemal; trotzdem musste ich den letzten Teilnehmer suchen, um ein Gruppenbillet lösen zu können: Pedro wollte zum Glück mitwandern. Danke! Mit Bahn und Bus ging es nach Willisau, wo wir in der Konfiserie Weibel neben dem Genuss von Kaffee und Gipfeli auch «Ringgli» kaufen konnten. Nach einem flachen Stück bis in der Nähe des Ostergauermoos mit seinen schönen Weihern, mussten wir den steilen, etwas abenteuerlichen Pfad mit vielen rutschigen Treppentritten um den Hof «Schattfeld» folgen: Wanderwege haben andere Prioritäten als die Landwirtschaft. Beim Schwand konnten wir Tee und Bananen geniessen. Von der versprochenen Aussicht war nichts zu sehen. Den Sendemast von Beromünster blieb jedenfalls verborgen, und der Pilatus war den ganzen Tag verschleiert; immerhin regnete es nie während der ganzen Tour. Allmählich zeigte sich das Dorf Geiss in der Ferne, wo wir nach einem angenehmen (an schönen Tagen) Panoramaweg und der weniger freundlichen Strecke am Strassenrand im schönen Gasthof Ochsen ein feines Mittagessen charmant serviert erhielten. Wieder ein kurzes Strassenrandstück, dann führte uns ein Weg durch Höhenwiesen und Wald mit mehrmaliger Sicht auf den kleinen Soppisee nach Buholz. Von dort genossen wir einen angenehmen Pfad in Richtung des Höhenzugs «Büelhubel». Hinunter zum grossen Hof Bühl mit vielen Säulis und einer grossen manövrierenden Landwirtschaftsmaschine. In der Umgebung sahen wir das Tropenhaus Hiltenberg bei Wolhusen und die beeindruckende Verdichterstation Ruswil, welche kaum noch im Betrieb steht, aber früher riesige Gasmengen aus dem Norden in Richtung Italien beförderte. Noch ein paar Schritte weiter und über die Strasse, dann die letzte Steigung des Tages und wir waren schon bei Wiprächtigen am letzten Abstieg, der uns zur Bahnhaltestelle von Werthenstein führte, mit Sicht auf der imposanten Wallfahrtskirche und dem ehemaligen Franziskanerkloster. Beide stehen aber auf der anderen Seite der kleinen Emme auf einem Felsvorsprung, also zu weit für unsere langsam müde gewordenen Beine. Einen früheren Zug wurde dabei um einige Sekunden verpasst, so konnten wir Bier, Kaffee oder Tee im modernen Restaurant «Ämme» kosten und den vorgesehenen Zug nach Luzern nehmen. Über Olten führte uns dann die SBB nach Grenchen zurück. Danke an die TeilnehmerInnen für die sehr gute Laune trotz der limitierten Aussicht.

Jean-Michel

Fotos


Der SAC Grenchen bedankt sich bei allen Inserenten:

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