Tourenberichte

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Emmenquelle (Bergtour)
Tourenleiter: Heidi Baumgartner
Datum: 19.06.2024
Teilnehmer: 11

Um 5 45 Uhr trafen wir uns am Süd Bahnhof. Die Reise führte uns mit dem Zug bis Interlaken West, von da mit dem Postauto bis Habkern. Dort hatte ich das Alpentaxi reserviert, um zur Lombach Alp zu fahren. Die ganze Reise dauerte gut 3 Stunden, so nahmen wir gerne auf der Lombachalp noch ein Kaffee und Gipfeli vor dem Abmarsch. Die 200 Höhenmeter Aufstieg zum Winterröscht genossen wir in einer wunderbaren Blumenpracht. Nebst vielen, uns bekannten Blumen, fanden wir auch seltene Exemplare. Der Weg führte über Alp Weiden und sumpfige Gebiete. Auf dem Winterröscht genossen wir die Aussicht auf die Berner Alpen. Das Wetter war sehr schön. Nun führte der Wag nur noch wenig aufwärts zum Bolberg. Auf dem Bolberg sieht man eindrücklich wie gross, dass das Einzugsgebiet der Emme ist. Da versteht man, wenn in dem Kessel ein Gewitter tobt, Dass die Emme plötzlich Hochwasser bringen kann. Wir warteten noch mit der Bananenpause bis zum Spycher. Das sind 6 kleine Häuser, bei denen die Eingänge erhöht liegen und vor dem Eingang hat es über die ganze Länge einen Holzbalken. Dort konnten wir unsere Banane und etwas zu trinken geniessen. Es war auch schon warm. Nun kam der Grosse Abstieg. Zuerst noch gemütlich auf der Alpstrasse, bald wurde es steiniger und der Abstieg steiler. Wir querten mehrere kleine Bäche, welche vom Hogant hinunterkommen. Zwei hatten dunkles Moorwasser vom Moor im Ällgäuli. Für das Mittagessen mussten Felsbrocken neben der Strasse unter Bäumen herhalten. Wir waren froh um Schatten, sind wir uns die Wärme dieses Jahr nicht gewohnt. Nun kam der steilste und steinigste Abstieg. Zum Glück hat es abgetrocknet, so war es wenigstens nicht mehr rutschig. Glücklich wieder auf der Alpstrasse angelangt, mussten wir leider die Fahrstrasse nach Kemmeriboden nehmen. Der obere Weg der Emme entlang ist noch immer gesperrt und beim Skulpturenweg fehlt die Brücke. Das Hotel Kemmeribodenbad hat am Mittwoch Wirtensonntag. Wir bekamen aber beim Foodwagen vor dem Hotel eine Meringue und zu Trinken. Der ÖV brachte uns eine halbe Stunde schneller nach Hause, als der Hinweg war.

Heidi Baumgartner

Fotos


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